Architekten-Werkzeugkasten: Kleine Berechnungen, die im Planungsalltag ständig gebraucht werden
Im Architekturalltag sind es oft nicht die großen Berechnungen, die Zeit kosten. Es sind die vielen kleinen Fragen zwischendurch.
Wie groß ist die Fläche einer zusammengesetzten Geometrie? Welche Höhe ergibt sich für das nächste Geschoss? Wie viele Steigungen braucht eine Treppe? Passt das Schrittmaß? Welche Rampenlänge ergibt sich aus einer bestimmten Höhendifferenz?
Für jede einzelne dieser Fragen gibt es natürlich eine Formel. Man kann den Taschenrechner öffnen, eine Excel-Datei suchen oder sich die Berechnung jedes Mal neu herleiten. Genau hier setzt der Architekten-Werkzeugkasten an.
Er bündelt typische Berechnungen und Planungshilfen, die während Entwurf und Planung immer wieder benötigt werden, in einer einzigen browserbasierten Anwendung.
Dabei geht es bewusst nicht darum, komplexe Fachplanung zu ersetzen. Der Werkzeugkasten soll vielmehr die vielen kleinen Rechenschritte vereinfachen, die zwischen Skizze, CAD-Modell und Planungsgespräch entstehen.
Ein Beispiel ist die Geschoss- und Höhenplanung. Aus Rohfußboden, Fußbodenaufbau, lichter Raumhöhe, Deckenbekleidung und Deckenkonstruktion lassen sich die relevanten Höhenkoten eines Geschosses ableiten. Mehrere Geschosse können aufeinander aufgebaut werden, sodass Höhenbezüge nachvollziehbar bleiben.
Auch für Treppen steht eine Planungshilfe zur Verfügung. Steigungen, Auftritte, Treppenwinkel sowie Kennwerte wie Schrittmaß, Bequemlichkeit und Sicherheit werden zusammengeführt und durch eine schematische Darstellung ergänzt.
Beim Rampenrechner können beispielsweise Höhendifferenz, Rampenlänge und Steigung miteinander in Beziehung gesetzt werden. Ergänzende Werte wie maximale Rampenlauflänge, Zwischenpodeste und nutzbare Breite unterstützen eine erste planerische Einschätzung. Das Tool weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass projektbezogene Anforderungen und technische Baubestimmungen gesondert geprüft werden müssen.
Hinzu kommen grundlegende Rechen- und Flächenfunktionen, die direkt im Browser zur Verfügung stehen und Ergebnisse ohne Umweg über zusätzliche Programme liefern.
Die Idee dahinter ist einfach:
Weniger suchen, weniger nebenbei rechnen – und mehr Zeit für die eigentliche Planung.
Der Architekten-Werkzeugkasten versteht sich deshalb nicht als Ersatz für CAD, BIM oder Fachsoftware. Er ergänzt diese Werkzeuge dort, wo im Alltag eine schnelle und nachvollziehbare Antwort gefragt ist.
Im Erklärvideo zeigen wir, welche Module im Architekten-Werkzeugkasten enthalten sind und wie sie sich im täglichen Planungsprozess einsetzen lassen.
Damit hätten wir jetzt tatsächlich die fünf Blogartikel vollständig. Ich würde im nächsten Schritt aber alle fünf noch einmal gemeinsam redaktionell überarbeiten, damit Ton, Länge, Überschriften, SEO-Titel, Teaser und CTA wirklich wie eine zusammengehörige Website-Serie wirken.



