Architekturvisualisierung mit KI – aber mit Kontrolle über die Architektur
Ein gutes KI-Bild ist noch lange keine gute Architekturvisualisierung.
Für Planerinnen und Planer zählt nicht nur die Atmosphäre eines Bildes. Entscheidend ist, dass Gebäudegeometrie, Fassadenaufteilung, Öffnungen und wesentliche Entwurfsentscheidungen erhalten bleiben.
Genau hier setzt der PROMPTOMAT an.
Das Tool übersetzt architektonische Entscheidungen in einen strukturierten Prompt für KI-gestützte Architekturvisualisierungen. Ausgangspunkt bleibt dabei ein Rendering oder Screenshot des vorhandenen 3D-Modells als verbindliche geometrische Referenz.
Zunächst wird definiert, welches Bild überhaupt entstehen soll: beispielsweise eine fotorealistische Architekturvisualisierung, ein hochwertiges Wettbewerbsrendering oder eine atmosphärische Konzeptdarstellung.
Danach beginnt die eigentliche architektonische Arbeit.
Für einzelne Bauteile können Materialien und Ausführungen festgelegt werden – vom Dach über Fassade und Sockel bis zu Fenstern, Türen, Balkonen, Terrassen und Sonnenschutz. Auch Außenanlagen, Wege, Zufahrten, Stützmauern, Grundstücksgrenzen, Vegetation und Außenmöblierung lassen sich berücksichtigen.
Materialentscheidungen können zusätzlich mit konkreten Farben ergänzt werden. Besonders wichtige Vorgaben lassen sich priorisieren, damit sie im erzeugten Prompt entsprechend deutlich formuliert werden.
Aber Architekturvisualisierung besteht nicht nur aus Materialien.
Ort, Jahreszeit, Tageszeit und Wetter beeinflussen die Wahrnehmung eines Gebäudes erheblich. Ebenso wichtig sind Vegetation, Menschen, Mobilität und die allgemeine Stimmung der Szene.
Der PROMPTOMAT führt diese Faktoren deshalb systematisch zusammen.
Das Ziel ist nicht, möglichst lange Prompts zu produzieren. Ziel ist ein Prompt, der architektonische Absicht verständlich und möglichst widerspruchsfrei an ein Bildmodell kommuniziert.
Dadurch verändert sich auch der Workflow: Statt bei jedem Versuch einen neuen Prompt von Hand zu formulieren, können Entscheidungen strukturiert getroffen, verändert und erneut ausgegeben werden.
Das macht Varianten vergleichbarer und den Prozess reproduzierbarer.
Gerade für Architekturbüros liegt darin ein interessanter Ansatz: KI wird nicht einfach als Bildgenerator eingesetzt, sondern in einen planerisch kontrollierten Visualisierungsprozess eingebunden.
Im Erklärvideo zeigen wir, wie aus einem vorhandenen 3D-Modell, konkreten Materialentscheidungen und einer gewünschten Atmosphäre Schritt für Schritt ein verwendbarer Visualisierungsprompt entsteht.



